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Das Erwachen von Katya Shipulina

Das Erwachen von Katya Shipulina

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Wie kam ich zu Praxiswissen? Was passte nicht zu mir?

Ich fühlte mich gelangweilt und depressiv. Ich genoss keine Dinge mehr, weder Reisen noch andere Vergnügen. Es war ein sehr unangenehmer Zustand, ein Gefühl von Sinnlosigkeit, es ging hin bis zu Selbstmordgedanken. Ich fing an, nach einem Ausweg zu suchen, ich fing an psychologische Suggestionen und andere verschiedene Techniken und Praktiken auszuprobieren, um meinen Zustand irgendwie auf ein komfortableres Niveau zu bringen. Ich stieß auf praktisches Wissen der Givin School, begann zu studieren, und der negative Zustand war vorbei, die Farben des Lebens kamen zurück. Ich fand heraus, weshalb und warum all das mit mir geschah, und ich beschloss, diesen Weg zu gehen.

Welche Schwierigkeiten hatte ich auf dem Weg zum Erwachen?

Nicht aus der Komfortzone meines Geistes aussteigen zu wollen – zusätzlich zu lernen, sich die Zeit für die Praxis zu nehmen. Denn der ganze Weg bis zum Erwachen ist Arbeit, um den Widerstand des Geistes zu überwinden und die gewohnte Lebensweise zu verändern. Ich war mit verschiedenen unangenehmen Zuständen konfrontiert (Reinigungsprozesse von Psyche, Geist und Nervensystem), welche sehr ausgeprägt waren und die ich überwinden musste. Ich habe mit dem Team gelebt, wir unterstützten uns gegenseitig und haben uns geholfen – und das macht diesen Prozess sicherlich einfacher. Ich wollte auch trotz der öffentlichen Meinung das Studium an der Givin School weitermachen, einschließlich Angehöriger, die dachten, ich mache etwas Falsches. Ich kombinierte auch die Betreuung meines Kleinkindes mit der Praxis, erfüllte meine mütterlichen Pflichten und Aufgaben vollständig und hatte dennoch Zeit zum Üben. Natürlich war es eine Frage des Timings, die Zeit richtig zu wählen, sich an den Rhythmus des Unterrichts anzupassen, das richtige Gleichgewicht und die Balance zu finden. Die Arbeit im Team ist auch ein toller Job mit eigenem EGO und ohne diesen Job wird man kein Erwachen erleben. Manchmal kochte das EGO so stark, dass es schwierig war, mit einer Person aus dem Team zu kommunizieren. Entweder fühlte ich mich sehr beleidigt, wütend oder gereizt. Es musste alles überwunden werden, und zwar so schnell wie möglich – mit Liebe bedeckt musste die Zuneigung für die Person im Inneren gefunden werden. Das sind die Besonderheiten von Training und Teamarbeit. Ja – es gab Schwierigkeiten, ich erinnere mich nur nicht mehr sehr gut an diese Gefühle in den Momenten, welche vor dem Erwachen waren. Ich erinnere mich nur daran, dass der Unterschied sehr groß ist – VORHER und NACHHER.

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Nach dem Erwachen

Ich erkannte, dass das Erwachen weder das Schicksal der Auserwählten ist, noch ist es eine Mystik oder etwas von oben gegebenes. Es ist eine persönliche Erfahrung, ähnlich wie man im Sport trainiert und ein Champion wird. Es ist schwierig, aber es ist für jeden zugänglich!

Der Prozess war fließend, er dauerte etwa ein halbes Jahr, konstante „Ausflüge“ in den gegenwärtigen Moment und wieder Rückkehr in den Kopf. Und eines Tages wachte ich morgens mit einem Gefühl von „Okay, jetzt bin ich sicher, dass ich alles verstanden habe“. Alles wurde irgendwie simpel und klar – nun – alles war sehr einfach! Die Mauer zwischen mir und dem Leben, die es mir nicht erlaubte, es zu fühlen und innerlich zu verstehen, es zu hören, war verschwunden. Die Stupidität war weg. Der Zustand hat sich verändert, die innere Einstellung zu allem hat sich verändert. Ich sehe die Reaktionen meines Geistes, meine Denkprozesse, Emotionen, das Leben meines Geistes im Allgemeinen – und ich sehe es so, als würde ich meinen Nachbarn beobachten. Ich kümmere mich überhaupt nicht um das, was bei ihm los ist, als ob ich selbst etwas anderes wäre. Ich bin nicht der Verstand. Alles, was im Geist geschieht, hat nichts mit mir zu tun, ich nehme nicht daran teil, es ist einfach da, so sei es.

Die Suche nach Vergnügen im Außen verschwand. Mein Verstand suchte nach Glück in äußeren Dingen: Menschen, materielle Dinge, gastronomische Genüsse, Eindrücke, usw. Diese Suche ist verschwunden, und ich war sehr erleichtert! Ich muss nicht nach etwas suchen, um glücklich zu sein. Glück ist der natürliche Zustand des Menschen. Nach dem Erwachen fühle ich ihn ständig, und es ist Glück in mehrfacher Hinsicht, wenn man es mit dem vergleicht, was VORHER war.

Ich habe auch festgestellt, dass sich die positive Einstellung zu den Ereignissen stark gewandelt hat. In der Vergangenheit, egal was passiert ist, wurde ich in negative Gedanken gestürzt, widersetzte mich einem neuen Ereignis oder Phänomen in meinem Leben – ich akzeptierte nicht, was geschah. Und ich musste mich bemühen, mich wieder auf das „Positive“ einzustellen, manchmal dauerte es ein paar Tage. Jetzt nehme ich alles, was passiert, als gut, freudig und offen wahr. Jetzt ist es anders: Es ist einfach da und es macht mich glücklich. Jede Neuheit wird mit Freude wahrgenommen. Es gibt keine Hindernisse für die Verwirklichung des Plans, es gibt keine Angst, es gibt keinen Blick auf andere, es gibt überhaupt nur die vollkommene Reinheit. Maximal kann mich die Situation nur 30 Sekunden „verwirren“!

Ich bemerkte auch den unglaublichen Glücksfall und den Erfolg. Zuerst war es ungewöhnlich, fröhlich und unerwartet – so viele Überraschungen, aber dann wurde mir klar, dass ich einfach nicht bemerkt habe, dass das Leben für mich so schön ist – dass ganze Leben mit absolut allem darin! Das ist ein echtes Wunder.

Die Vision der Welt ist anders geworden: Die Welt ist unglaublich schön, perfekt, harmonisch, bis zu Tränen großartig. Die ganze Welt mit all ihren Erscheinungsformen ist ganzheitlich und schön. In einfachen Dingen finde ich unglaubliche Schönheit und Tiefe, Göttlichkeit, Durchdachtheit und Einheit mit dem Ganzen.

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