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Meditation: Die Methode und Tipps für Anfänger

Meditation: Die Methode und Tipps für Anfänger

Das Praktizieren der Meditation erlaubt die Grundlage unseres Lebens zu erfahren. Wenn sich eben diese Grundlage öffnet, bereichert es alle ihre Sphären.

Artikel14.04.2021

Meditation in der modernen Welt

Die Meditation in der modernen Welt ist schon länger bekannt und populär geworden, nicht nur unter einfachen Bürgern, sondern auch unter Gelehrten, die darin eine große Perspektive für die Zukunft sehen. Wenn man heute ins Internet geht und sich die diverse Literatur zu diesem Thema anschaut, kann man nur in der Informationsüberlastung versinken, ohne genaue Antworten für sich selbst zu finden.

Das führt dazu, dass die Menschen beginnen das Meditieren falsch auszuführen, ohne dabei Resultate zu erzielen, oder aber wegen der Angst und Skepsis gar nicht erst damit anfangen. Übrigens wird in Indien das Meditieren bereist in der Kindheit gelehrt. Es ist nämlich ein tolles Instrument, dass jedem Menschen dabei hilft, vor allem in unserer heutigen Zivilisation, mit der unruhigen Hetze und Spannung zurecht zu kommen. In diesem Artikel werden wir uns die meistgestellten Fragen über Meditation anschauen, die Menschen in Foren und sozialen Medien diskutieren, und im Anschluss versuchen die Spreu vom Weizen zu trennen.

Was ist Meditation?

Lasst uns zu Beginn erst einmal aufschlüsseln, was genau Meditation bedeutet. Wenn wir uns Wikipedia anschauen, finden wir folgende Definition: Meditation (aus dem lat. meditatio – Überlegung, Entdenken) ist eine Reihe von Übungen für die Psyche, die im Rahmen von spirituell- religiösem oder heilenden Praktiken angewandt werden. Auch wird es als besonderer psychischer Zustand, der als Folge dieser Übungen auftritt, verstanden (oder anderer Gründe wegen). Man achte auf das Wort

„Entdenken“… Wir werden später darauf zurück kommen.

Ursprünglich ist Meditation eine Methode die wahre Natur im Menschen zu erwecken. Dabei ist keinerlei Arbeit mit Gedanken, Affirmationen, Selbsthypnose o.ä. vorgesehen. In der Meditation streben wir an, uns ganzheitlich von unserem Gedankenprozess zu entidentifizieren. Wir mischen uns nicht ein und tauchen auch nicht ab, in die zu uns kommenden Gedanken, Emotionen und oder Wünsche. Wir sind lediglich Zeuge dessen. Mit Hilfe der Meditationspraxis hören wir nach einiger Zeit auf, unter der chaotischen „Quassel-Wolke“ in unserem Verstand, zu leiden. Der Verstand selbst wird dadurch klarer, genauer und verwandelt sich somit in ein hilfreiches Instrument. Wir werden Herr unseres Verstandes.

Oft ist es so, dass der Verstand selbstbestimmt und chaotisch arbeitet. Wir denken durchgehend an etwas – Vergangenheit, Zukunft, an Dinge die gar nicht Existieren, bewerten und analysieren ständig alles – all das raubt uns eine Menge unserer Kräfte. Die meisten Menschen verfügen dabei über keinerlei Kompetenzen, diesen Prozess des endlosen Denkens, zu stoppen, außer mit künstlichen Mitteln, die einen Kurzzeiteffekt des Stillwerdens hervorrufen wie beispielsweise: essen, sex, Musik, rauchen, Drogen, Alkohol und oder anderen Ergötzungen. In der Meditation lernen wir, NICHT in den Gedankenprozess einzutauchen, einfach nur Zeuge des Geschehens zu bleiben. Daher, von der Definition ausgehend, dass Meditation „Entdenken“ bedeutet, können wir es in folgendem Kontext erläutern: Ent-denken (Entidentifizierung mit dem Denken), und nicht das Überlegen von etwas.

Meditation wird heutzutage oft als Technik benutzt, um sich zu entspannen sowie andere Effekte zu erzielen. Taucht man aber etwas tiefer in diese Technik, die einen großen Teil des Lernprozesses in verschiedenen spirituellen Schulen einnimmt, stellt man fest, dass sie hinter die Fassade des Egos führt. Es ist eine besondere Form der inneren Arbeit, durch die es möglich wird, in tiefere Schichten des Bewusstseins einzutauchen und damit die wahre Natur des menschen zu erwecken.

Somit ist es möglich, mit wirklich ernsthaften Techniken, den Prozess unserer wahren Evolution enorm zu beschleunigen.

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